Mittwoch, Februar 22, 2012
Montag, Februar 13, 2012
Strada del Snow
Als ich den San Bernadino Pass hinunter fahre geht die Sonne unter und es dauert nur ein paar Minuten bis wir an Mailand vorbei düsen. Nur ein Espresso am Autogrill bei Parma und dann geht es weiter. Doch als ich wieder auf den Parkplatz trete fühle ich mich wie in Westsibiren: Dicke Flocken stürmen quer über die Tangentiale und alles um mich herum ist bereits in kaltes Weiss gehüllt. Während der Fahrt auf der komplett leeren Autobahn wird der Schneesturm noch heftiger und als es kurz hinter Bologna in die sanfen Hügel der Toskana hinauf geht liegt auf den Leitplanken schon 40cm Neuschnee. Die Strasse ist zugeschneit, dafür aber komplett leer. Kein Italiener traut sich jetzt noch vor die Türe - kein Wunder, denn seit 26 Jahren hat es solch ein Wetter hier nicht mehr gegeben. Und so geniesse ich zum ersten mal die Strada del Sol hinunter nach Florenz ohne mich über die schlechtesten Autofahrer der Welt ärgern zu müssen.
Ein tolles Gefühl! Hach, es ist schon ein Glück, wenn man bei solchem Schneefall quasi der Einzige in ganz Italien ist, der mit einem Auto mit Winterreifen unterwegs ist...
Ein tolles Gefühl! Hach, es ist schon ein Glück, wenn man bei solchem Schneefall quasi der Einzige in ganz Italien ist, der mit einem Auto mit Winterreifen unterwegs ist...
Labels: Daily Travel
Donnerstag, Januar 19, 2012
Social Nostalgy
I just deactivated my facebook account. I didnt feel a big loss about it, since I still have all my friends for real even if I wouldnt be on that social network 24/7. I still have all my pictures on my hard drive and sometimes it is even much more fun to tortoure friends with a realtime slideshow and watch them doze off after the first 4 photos...
But... to be honest, I didnt realise the full impact of it. My mother long ago had a facebook account as it was a great way into spying on me and her grandchildren. After her death, it felt comforting to see her in my social network family every day. I could even write a private message to her - although I would never receive an answer back (which also saved me from her telling me off about silly things too). Anyway, still being a silly social network thing, it was truely comforting and even it is only a few hours that I deactivated, I already miss the connection that I had to her through something inhumane as facebook...
But... to be honest, I didnt realise the full impact of it. My mother long ago had a facebook account as it was a great way into spying on me and her grandchildren. After her death, it felt comforting to see her in my social network family every day. I could even write a private message to her - although I would never receive an answer back (which also saved me from her telling me off about silly things too). Anyway, still being a silly social network thing, it was truely comforting and even it is only a few hours that I deactivated, I already miss the connection that I had to her through something inhumane as facebook...
Mittwoch, Dezember 08, 2010
Miles & More Trouble
Na da schau her! Kaum übertrifft Miles&More die Telekom im Nicht-Service-Leisten, schon schreib ich hier wieder.
Gerade eben habe ich zum vierten Mal versucht jemanden über die, lustigerweise mit »Service-Telefon« betitelte Telefonnummer von Miles&More zu erreichen - natürlich erfolglos. Statt dessen bekommt man dort für 0,14Ct./Min. ganz langsam von Band erzählt, dass alle Plätze belegt sind und man aber gerne auch ein Fax schicken kann, oder eine Email. Aber genau wegen meiner letzten Email wollte ich ja anrufen. /Logik off.
Es ist zugegebenermaßen wieder mal ein Luxusproblem dass meine letzten Flüge schon wieder nicht bei Miles&More angerechnet wurden. Nervig nur, weil ich bei jedem Check-In extra doof nachgefragt habe, ob der Flug denn auch auf Miles&More gebucht sei. Ich hatte einfach zu viel Zeit. Mir wurde die ausgedruckte Miles&More Nummer auf dem Ticket jedes mal wieder unter die Nase gehalten und hier und da auch sporadisch Nicht-Einbuchungs-Paranoia unterstellt. Egal, jedenfalls dachte ich, dass ich diesmal die bescheuerten Bordkarten nicht wie einen kleinen Schatz hüten müsste. Aber falsch gedacht, denn wenn Miles&More die Buchung verschlammt, hat gefälligst der Kunde erneut zu beweisen, dass er auch wirklich mit der Star Alliance geflogen ist. Wo kämen wir denn da sonst hin?
Also bin ich jetzt im Dschungel der Wäscheberge auf der Suche nach den verlorenen Bordkarten. Die für den Hinflug habe ich schon gefunden, aber wie ich den Laden kenne, werden die behaupten, ich wäre von Philadelphia zurück nach München geschwommen...
Gerade eben habe ich zum vierten Mal versucht jemanden über die, lustigerweise mit »Service-Telefon« betitelte Telefonnummer von Miles&More zu erreichen - natürlich erfolglos. Statt dessen bekommt man dort für 0,14Ct./Min. ganz langsam von Band erzählt, dass alle Plätze belegt sind und man aber gerne auch ein Fax schicken kann, oder eine Email. Aber genau wegen meiner letzten Email wollte ich ja anrufen. /Logik off.
Es ist zugegebenermaßen wieder mal ein Luxusproblem dass meine letzten Flüge schon wieder nicht bei Miles&More angerechnet wurden. Nervig nur, weil ich bei jedem Check-In extra doof nachgefragt habe, ob der Flug denn auch auf Miles&More gebucht sei. Ich hatte einfach zu viel Zeit. Mir wurde die ausgedruckte Miles&More Nummer auf dem Ticket jedes mal wieder unter die Nase gehalten und hier und da auch sporadisch Nicht-Einbuchungs-Paranoia unterstellt. Egal, jedenfalls dachte ich, dass ich diesmal die bescheuerten Bordkarten nicht wie einen kleinen Schatz hüten müsste. Aber falsch gedacht, denn wenn Miles&More die Buchung verschlammt, hat gefälligst der Kunde erneut zu beweisen, dass er auch wirklich mit der Star Alliance geflogen ist. Wo kämen wir denn da sonst hin?
Also bin ich jetzt im Dschungel der Wäscheberge auf der Suche nach den verlorenen Bordkarten. Die für den Hinflug habe ich schon gefunden, aber wie ich den Laden kenne, werden die behaupten, ich wäre von Philadelphia zurück nach München geschwommen...
Donnerstag, Oktober 15, 2009
Freitag, September 11, 2009
Internet - Manifesto
1. The Internet is a chance to establish true and direct democracy
2. The Internet enables to share knowledge and thus allows to depower an elite minority
3. The Internet represents our society, thus functioning as an indicator of sociological problems that need to be solved outside the Internet
4. There is no such thing as an absolute truth, not even in the Internet
5. Even if you'd think you could - you will always fail to fully be in control of the Internet and its users
...and now I wonder if people felt the need to write a Manifesto about and after the invention of the telephone?
2. The Internet enables to share knowledge and thus allows to depower an elite minority
3. The Internet represents our society, thus functioning as an indicator of sociological problems that need to be solved outside the Internet
4. There is no such thing as an absolute truth, not even in the Internet
5. Even if you'd think you could - you will always fail to fully be in control of the Internet and its users
...and now I wonder if people felt the need to write a Manifesto about and after the invention of the telephone?
Labels: Daily Link
Donnerstag, Juli 30, 2009
Neulich in der Oper: Paedohile in Venice
Also mal ganz ehrlich: Gegen Benjamin Brittens Umsetzung von Thomas Manns »Death in Venice« sind die »Zauberflöte« oder Verdis »Die Räuber« echter Opernkinderfasching. Denn was ich gerade beiwohnen durfte war nicht nur hart sondern schlug auch meinem Geschmacksfass die Nerven blank reibende Krone ins Gesicht. Und das obwohl es wirklich gut gesungen, toll getanzt und mit schönen eindrucksvollen Bildern umgesetzt wurde... Aber die Musik!!!! Sowas geht einfach gar nicht. Zwischen balinesischem Gamelangebimmel und gekonnten Disharmonien wurde mir zudem eins ganz deutlich klar - die englische Sprache ist einfach überhaupt gar nicht zum Opernsingen geeignet. Null. Nada. No Please! Nächstes mal also besser: Morte a Venezia
Aber zurück zum kurzen Inhalt (damit ihr auch mitreden könnt und bei dem Stichwort »Death in Venice« nicht gleich denkt es wäre der Originaltitel von »Wenn die Gondeln trauer tragen«):
Gustav von Aschenbach (ein schizophren-depressiver Vollhypochonder und nebenberuflicher älterer Sack) denkt er wird daheim krank und kommt auf die (für den Stücktitel zumindest) super Idee nach Italien zu fahren. Und wohin? Nach Venedig (war klar). Auf der Reise trifft er neben wirren Gesängen auch einen Typen der durch eine Puppe bauchredetsingt. Eigentlich sollten Herrn Aschenbach nach Handlung ein vergnügungssüchtiger Jüngling nebst altem Geck (aka Sack) begegnen, aber gut - man muss ja nicht jede Inszenierung kapieren. Jedenfalls geht's in Venedig gleich an den Lido wo sich halbnackte Jungen tummeln, die ab diesem Moment quasi permanent quer über die Bühne hopsen (natürlich halbnackt) und Herrn Aschenbach den Kopf verdrehen. Ruckizucki verknallt sich der stockpädophile Aschenbach in Tadzio (grosskotziger, Haare hinter gegelter Pole!?!) dem von seiner Familie (nebst drei Schwestern) der Hintern gepflegt hinter her getragen wird. Ständig fühlt sich Herr Aschenbach krank (hätte man so von einem Hypochonder nicht erwartet, was?) und will abreisen (natürlich in die Alpen - vermutlich wegen des Geissenpeters) kann aber nicht, weil er wegen dem fiesen Tadizio schon von griechischen Göttern träumt (die hier zur Steigerung des Irrsinns übrigens ihre Arien mit Fistelstimme singen - WTF?!?).
Weiter zur Verwirrung bei trägt die Tatsache, dass ganz heimlich die Cholera in Venedig ausbricht und alle aber so tun als wäre eigentlich nichts. Herr Aschenbach lässt sich beim Barbier (diesmal nicht von Sevilla) aufpimpen um Tadzio abzuziehen, was natürlich nicht klappt, weil Herr Aschenbach vorher an Cholera stirbt (Happy End: ein Pädophiler weniger). Immerhin also zumindest ein Toter (abgesehen von den restlichen Statisten). Die Opfer aufgrund der tödlichen Musik mal nicht mitgezählt..
Aber zurück zum kurzen Inhalt (damit ihr auch mitreden könnt und bei dem Stichwort »Death in Venice« nicht gleich denkt es wäre der Originaltitel von »Wenn die Gondeln trauer tragen«):
Gustav von Aschenbach (ein schizophren-depressiver Vollhypochonder und nebenberuflicher älterer Sack) denkt er wird daheim krank und kommt auf die (für den Stücktitel zumindest) super Idee nach Italien zu fahren. Und wohin? Nach Venedig (war klar). Auf der Reise trifft er neben wirren Gesängen auch einen Typen der durch eine Puppe bauch
Weiter zur Verwirrung bei trägt die Tatsache, dass ganz heimlich die Cholera in Venedig ausbricht und alle aber so tun als wäre eigentlich nichts. Herr Aschenbach lässt sich beim Barbier (diesmal nicht von Sevilla) aufpimpen um Tadzio abzuziehen, was natürlich nicht klappt, weil Herr Aschenbach vorher an Cholera stirbt (Happy End: ein Pädophiler weniger). Immerhin also zumindest ein Toter (abgesehen von den restlichen Statisten). Die Opfer aufgrund der tödlichen Musik mal nicht mitgezählt..
Labels: Daily Oper




